dlh aktuell
2. Runde der TV-L Verhandlungen
Enttäuschend - Zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Länder ergebnislos!
Die zweite Tarifrunde zum TV-L, welche am 15. und 16. Januar 2026 in Potsdam stattfand, blieb ergebnislos. Die Arbeitgeberseite hat Erhöhungen von knapp über der Inflationsrate bei einer Laufzeit von 29 Monaten in den Raum gestellt. Für die Gewerkschaften bedeutet das, dass die Arbeitgeber der Länder ihrer Verantwortung für einen leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst nicht gerecht werden. VBE und dbb rufen dazu auf, den Forderungen der Gewerkschaften nun Nachdruck verleihen: unmissverständlich mit guten Argumenten am Verhandlungstisch und mit bundesweiten Warnstreiks und Kundgebungen.
Der öffentliche Dienst muss attraktiv bleiben. Eine angemessene Bezahlung gehört auch für Lehrkräfte dazu. Der dlh unterstützt über den dbb die Forderungen:
• Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro
• Erhöhung der Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte gemäß § 8 Abs. 1 TV-L
• Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden sowie Praktikantinnen und Praktikanten um 200 Euro monatlich
• Laufzeit: 12 Monate
Hintergrund:
Von den Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind etwa 3,5 Millionen Beschäftigte betroffen: Direkt ca. 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte der Bundesländer (außer Hessen), indirekt ca. 1,4 Millionen Beamtinnen und Beamte der entsprechenden Länder und Kommunen sowie rund eine Million Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des dbb bei der Sonderseite zur Einkommensrunde mit den Ländern.
Quelle VBE Pressedienst, dlh Öffentlichkeitsarbeit