Lehrergewerkschaften Hamburg
29. März 2020

WhatsApp-Nutzung im schulischen Kontext

Digitale Betreuung der Schüler in Coronazeiten

Nutzung Sozialer Medien

Die BSB fordert und die Kolleginnen und Kollegen leisten im Bereich der digitalen Betreuung ihrer Schüler und Schülerinnen zur Zeit Beachtliches.

Jeden Tag laufen bei uns Meldungen über kreative Lösungen ein. Dabei werden neue Medien zum Datenaustausch benutzt,
z. T. aber wird auch auf bestehende kommerzielle und dennoch kostenfreie Soziale Medien zurück gegriffen, deren Nutzung rechtlich oft zumindest nicht einwandfrei ist. Einen Beitrag dazu finden Sie unter "Wir beziehen Position... der dlh informiert."

Der Vorteil bestehender sozialer Netzwerke beim homeschooling ist, dass die Installation bei den meisten Schülern schon vorhanden ist und sie deshalb leicht und umfassend erreichbar sind.

Da an der rechtlichen Seite der Nutzung Zweifel bestehen, fordert der dlh von der BSB in der aktuellen Situation die offizielle Freigabe wie bei Skype auch für andere Massengerdienste (z. B. WhatsApp) und die rechtliche Rückendeckung für die Kolleginnen und Kollegen bei deren Nutzung. Wenn solche Funktionalitäten bereits existieren, kann jetzt nicht von den Kolleginnen und Kollegen erwartet werden, dass sie neben der Erstellung von Unterrichtsmaterial auch noch die digitale Vernetzung betreiben.

Die BSB fordern wir ausdrücklich auf, aus dieser Situation zu lernen und Schülern und Lehrkräften im Rahmen der Digitalisierung sichere Endgeräte mit Software, die auch digitalen Unterricht ermöglicht, zur Verfügung zu stellen, um die aktuelle rechtliche Problematik zu beseitigen.

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